Rückblick: Wissenstransfer in die Praxis – Fachseminar „Sichtbar Handeln! Gegen Antisemitismus“

Wie lässt sich die Auseinandersetzung mit Antisemitismus fest im pädagogischen Alltag verankern? Vom 28. bis 30. November 2023 kamen Fachkräfte in Kassel zusammen, um genau diese Frage zu beantworten. Mit dabei für Jugend ohne Grenzen e.V.: unser Vorstandsmitglied Gerhard Renziehausen.

Theorie wird Praxis

In intensiven Arbeitsphasen entwickelten die Teilnehmenden passgenaue Projektvorhaben für ihren Arbeitsalltag. Gerhard Renziehausen begleitete diesen Prozess aktiv und brachte die Perspektive von Jugend ohne Grenzen e.V. in die Erarbeitung der Formate ein. Der Fokus lag dabei auf der Frage, wie Jugendliche gestärkt werden können, antisemitische Denkmuster zu erkennen und ihnen selbstbewusst entgegenzutreten.

Aktuelle Herausforderungen im Fokus

Besonders dringlich war das Seminar vor dem Hintergrund der aktuellen Weltlage: Ein zentrales Anliegen der Fachkräfte war die Entwicklung pädagogischer Ansätze, um die Folgen des Terrorangriffs auf Israel angemessen mit jungen Menschen zu thematisieren. Es wurden Methoden diskutiert, die Raum für Fragen bieten, gleichzeitig aber klare Grenzen gegen Diskriminierung und Hass ziehen.

Ausblick

Die in Kassel entstandenen Projektideen werden nun in die Praxis getragen. Für uns als Verein ist klar: Bildung ist die stärkste Waffe gegen Antisemitismus. Wir freuen uns darauf, die Impulse des Seminars in unsere künftige Arbeit einfließen zu lassen.

„Sichtbar Handeln!“ bedeutet für uns, nicht wegzusehen, sondern aktiv Räume für Dialog und Aufklärung zu schaffen.

Gerhard Renziehausen

Für Jugend ohne Grenzen e.V. war Gerhard Renziehausen bei dem Seminar dabei.

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